schließen

Tierpark Herberstein

Tiere aus fünf Kontinenten können im Tier- und Naturpark hautnah beobachtet werden:

Die Amerikas bieten eine Vielzahl unterschiedlichster Lebensräume – vom tropischen Dschungel über schwindelnde Höhen der Gebirge bis hin zur Prärie – genauso vielfältig wie seine Bewohner.

In Europa tummeln sich heimische Wildtiere - wie Luchs und Steinbock, die lange Zeit aus der freien Wildbahn verschwunden waren. Auch die Tierwelt des größten Kontinentes der Erde – Asien – hat so einiges zu bieten.

Die Verkörperung der Wildnis – Afrika – erleben Sie das schnellste landlebende Säugetier bei der Jagd am Beutesimulator, der in Herberstein erfunden wurde, das harmonische Zusammenleben von Zebras und Gnus ...

Australien hat aufgrund seiner abgeschiedenen Lage eine einzigartige Tierwelt hervorgebracht. Eine weitläufige Anlage mit Emus und Bennett-Känguruhs zeigt einen Ausschnitt daraus.

Blütenzauber in Herbersteins Historischen
Gärten  30.04.2004

Gartenbaukunst hat auf Schloss Herberstein eine lange Tradition. Bereits seit dem 16. Jahrhundert gab es bedeutende Gartenanlagen. Ihre Blütezeit lag im 18. und 19. Jahrhundert, danach mussten sie aus wirtschaftlichen Gründen vernachlässigt werden. „Erst die steigenden Besucherzahlen der letzten Jahre haben es ermöglicht, den Garten prachtvoller als je zuvor wieder herzustellen.“ erklärt Andrea Herberstein, auf deren Initiative die historischen Gärten errichtet wurden.

Die Gartenanlagen teilen sich in zwei Bereiche: nach alten Katasterplänen und einem Stich von Georg Matthäus Vischer (1681) wurde der Historische Garten - einst ein prachtvoller Lustgarten - revitalisiert und bezaubert mit den zarten Düften und dem sanften Farbenspiel im Sonnenlicht jeden Besucher. Die Beete sind in farbig definierte Bereiche gegliedert, die menschliche Eigenschaften und Tageszeiten zeigen, wobei sich im Zentrum der Rosenpavillon mit dem Jungbrunnen befindet.

Siegmundsgarten nennt sich der zweite Bereich und ist dem berühmtesten Herbersteiner gewidmet. Sieben in Terrassen angelegte Beete stellen anschaulich die Geschichte der Gartenbaukunst im Verlauf der Zeit dar. Ein mittelalterlicher Garten, ein Renaissancegarten, ein Barockgarten, ein französischer Landschaftsgarten, ein Biedermeiergarten sowie ein moderner und ökologischer Garten zeigen die Entwicklung der Gärten und laden zum Verweilen und Bewundern ein.

Die Gärten begeistern nicht nur die Besucher, auch die Tiere wie z.B. Pfaue und Enten fühlen sich hier wohl und streifen durch die prächtigen Anlagen.

Öffnungszeiten Tier- und Naturpark
März, April, September, Oktober: 9 - 17 Uhr
(Aufenthalt im Park bis 19 Uhr)

Mai bis August: 9 - 18 Uhr
(Aufenthalt im Park bis 20 Uhr)

November bis Februar: 10 - 16 Uhr
(Aufenthalt im Park bis 18 Uhr)

Am 25. Dezember und am 1. Jänner geschlossen!

Die Gartenanlagen sind während der Parköffnungszeiten (siehe oben) zu besichtigen!